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Geschichten

Beiß mich

Szene:
Cassandra und Damen stehen auf einer Brücke. Es ist Vollmond. Damen wollte sich verabschieden, da es den Unsterblichen verboten ist, den Sterblichen ihre Geheimnisse preiszugeben. Er fürchtet Cassandra als Sterbliche in Gefahr gebracht zu haben.

(Cassandra und Damen sehen einander in die Augen.)
Cassandra:
Beiß mich.
Damen:Nein.
Cassandra: Beiß mich.
Damen: Vergiss es.
Cassandra: Beiß mich. Oder hast du Angst?
Damen: Ja.
Cassandra: Du hast wirklich Angst?
Du bist ein Vampir.
Damen: Genau deswegen.
(Sie dreht sich zum Wasser, stützt sich an der Brücke ab und schaut auf die Wasserspiegelungen.)
Cassandra:
Versteh ich nicht.
Damen: Du ist ein sterblicher lebendiger Mensch und ich ein unsterblicher lebendiger Vampir.
Cassandra: Vergiss nicht deine ganz besonderen Kräfte und deine Seele, in die ich nach wie vor verliebt bin und von der ich dachte, sie würde mich auch lieben.
Damen: Das ist nicht witzig.
Cassandra: Du hast Angst mich zu beißen.
(Sie dreht sich und schaut ihm wieder in die Augen.)
Das ist sehr wohl witzig.
Damen: Du bist anders als die meisten Sterblichen.
Cassandra: Ach. Bin ich das?
Damen: Ja. Du bist unvernünftig, dir scheint es egal zu sein, wie gefährlich es ist, mit mir zusammen zu sein.
Cassandra: Woher willst du das wissen?
(Sie verschränkt die Arme.)
Damen:
Du hast keine Angst vor unsterblichen Wesen, die dir überlegen sind. Du bleibst bei mir, obwohl es deinen Tod bedeuten könnte.
Cassandra: Stimmt. Was glaubst du, warum das so ist?
Damen: Warum?
Cassandra: Beiß mich.
Damen: Nein.
Warum sollte ich das tun?
Cassandra: Ich möchte eine von euch werden.
Damen: Das würde ich niemals zulassen.
(Er dreht sich zum Wasser.)
Cassandra:
Aber ich wünsche mir so sehr eine Unsterbliche zu sein.
Damen: Tust du nicht!
(Er schaut ihr wieder in die Augen.)
Cassandra:
Doch.
Damen: Unsterblichkeit ist ein Fluch. Du wärst zur Ewigkeit verdammt.
Cassandra: Das wäre das Beste, was mir jemals widerfahren könnte.
Damen: Du bist doch verrückt, wie kannst du so etwas sagen?
Cassandra: Ich bin eben unsterblich in dich verliebt.
(Sie geht dichter an ihn ran und fasst seine Hände.)
Damen:
Das solltest du aber nicht sein. Es ist zu gefährlich.
(Er blickt auf ihre Hände und dan wieder in ihre Augen.)
Cassandra:
Nur weil ich noch keine von euch bin.
Damen: Du bist...
Cassandra: Verliebt. In dich und sonst niemanden und das für immer.
Damen: Ich liebe dich auch.
Cassandra: Dann beiß mich endlich.
Damen: Nein.
Cassandra: Beiß mich.
Damen:Küss mich.
(Sie küsst ihn.)
Cassandra:
Beiß mich.
(Sie küsst ihn erneut.)
Damen:
Nein. Das kann ich auf keinen Fall tun.
(Sie seufzt.)
Cassandra:
Ich möchte die Ewigkeit auf meiner Seite wissen. Auf unserer Seite. Kein Leben, nicht einmal hundert Leben, sind genug Zeit mit dir. Lass mich ein unsterbliches Leben an deiner Seite führen. Ich könnte es nicht ertragen, dich alleine zu wissen, zu wissen, dass der Einzige, den ich jemals richtig zu lieben vermag, nicht für immer bei mir ist.
Damen: Ein ganzes Leben sollte ausreichen für dich.
Cassandra: Nein.
(Er geht näher an sie heran und senkt seinen Kopf zu ihrem Hals.)
Es ist zu kurz.
Damen: Ich liebe dich. Bleib bei mir für alle Ewigkeit.
(Er beißt sie.)


Dieses Stück ist einer meiner besten Freundinnen gewidmet, weil sie auf Vampirstorys steht und ein Twilight-Fan ist.
Schattenengel am 23.6.13 23:57


Die Abkürzung

Warum Cathy? Warum nicht ich?
Lucy starrte durch die Fensterscheibe, konnte in der Dichten Wand aus Regen aber keine Antwort finden. Tränen liefen ihr Gesicht herab, so wie Regentropfen an der Fensterscheibe. Solange sie denken konnte, solange hatten sie und Cathy immer alles zusammen gemacht. Sie waren immer unzertrennlich.
Und jetzt? Jetzt fand am Samstag Cathys Beerdigung statt. Und es war ihre Schuld, auch wenn ihr alle einzureden versuchten, es sei nicht ihre Schuld, es sei nur ein Unfall gewesen. Lucy schloss ihre Augen. Sie hörte Cathy. Lucy nicht die Abkürzung ist zu gefährlich! Sie hörte sich selbst lachen. Sei nicht so ein Angsthase! Und sie hörte das unheilvolle Poltern der Steine.
Lucy begann zu schluchzen. Hätte sie doch nur auf Cathy gehört. Sie war schon immer die Vernünftigere von ihnen gewesen. Und dann spürte sie ein leichtes Stoßen, wie das, was sie spürte,als Cathy sie wegstieß dor am Hang, der so bekannt war, für die vielen Steinschläge, nur leichter.
Lucy? Lucy? Hörst du? Wir müssen los, wir haben doch versprochen Cathys Mutter beim Durchsehen von Cathys Sachen zu helfen. Ich warte unten auf dich.
Das Stoßen, der Augenblick, in dem um sie herum alles schawrz war und die Zeit stillzustehen schien. Das und Cathys blutiger Körper, den sie erst zwei Tage später gefunden hatten, der Arzt, der sagte, Cathy wäre sofort tot gewesen.
Lucy ging die Treppe hinunter.
Es ist alles okay Lucy. Du konntest nicht ahnen, das so etwas passieren würde.
Lucy hielt erschrocken und verwirrt zugleich inne. Hast du etwas gesagt? Nein Lucy, habe ich nicht. Lucy musste nun doch lächeln. Cathy war immer ein gutherziger und lieber Mensch gewesen. Sie war immer bemüht anderen zu helfen und ihnen Mut zu machen.
Ich danke dir Cathy. Für alles.
Schattenengel am 21.5.13 20:12


Sonntagmorgen

Ich schaue hinauf in die Wolken. Die Wolken sehen aus wie schöne flauschige Kissen. Ich lache auf. Flauschige Kissen und aufschütteln tut sie Frau Holle.
Naja, das ist eher dürftiger Humor, ich weiß, aber nach so einem Tag macht einem das auch schon Freude...
Ich wollte heute morgen einfach nur mal auschlaffen. Naja, wollte, wie gesagt. Um 6:00 Uhr hatte mein netter Nachbar dann aber nichts besseres zu tun, als bei mir zu klingeln (und mit klingeln meine ich im Sekundentakt) und dann zu fragen, ob ich vielleicht wüsste, wo sein Hund ist. In seinem Hundehaus eventuell, erwiderte ich, weil mir das eigentlich egal war. Richtig, vielleicht sollte ich da mal nachsehen, überlegte sich daraufhin mein überaus schlauer Nachbar, während mir fast die Kinnlade herunterfiel (Warum brauche ich an dieser Stelle wohl nicht zu erklären). nicht so erfreut von diesem unfreiwilligem Weckruf, beschloss ich noch einmal ins Bett zu gehen. Bis dahin schaffte ich es dann tatsächlich auch und als ich gerade meine Augen geschlossen hatte, da klingelte es wieder. Im Sekundentakt. Wer mochte das wohl sein? Ich weiß es, ich weiß es! Natürlich war ich auch sehr erfreut, deswegen verdrehte ich voller Freude, wieder unfreiwillig aufstehen zu dürfen, an einem Sonntagmorgen um etwa 6:30, die Augen und stand langsam missmutig wieder auf. Ich stapfte genervt die Treppe hinab und öffnete die Tür. Sofort sprang mir der Hund von Herrn Müller entgegen. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel hin. Der Hund jedenfalls schien es für notwendig zu erachten mich von oben bis unten vollzusabbern. Wie eklig, dachte ich. Herr Müller, der wohl meine Begeisterung förmlich spürte, plapperte fröhlich drauf los, sein Hund hätte sich (oh Wunder), doch tatsächlich in seiner Hundehütte schlafen gelegt, er sei mir ja so dankbar, er hätte nämlich schon befürchtet, sein Rexilein wäre weggelaufen, er hätte schon gefrühstückt, ob ich das auch schon hätte und wie toll doch ein gutes Brötchen wäre und er hätte die Nacht ja so wunderbar geschlafen und wäre so ausgeruht... . Blablabla. Warum eigentlich immer ich?, dachte ich und schob den Hund von mir runter, begutachtete meinen vollgesabberten Bademantel , versuchte mir zumindest die Sabber im Gesicht wegzuwischen ging einen Schritt zurück und... schlug die Tür zu. Toll, soviel zum Ausschlafen. Jetzt konnte ich erstmal duschen gehen. Nachdem ich feststellen musste, dass irgendwie kein Heißwasser kommen wollte, quälte ich mich letztendlich mit eisig kaltem Wasser (normalerweise dusche ich extra heiß). Dann klingelte es erneut an der Tür, nur nicht im Sekundentakt diesmal. Unten angekommen, erzählte mir mein Vermieter, das Heißwasser würde nicht funktionieren, wenn ich also nicht gerne kalt duschen würde, sollte ich besser zwei bis drei Stunden warten. Entnervte guckte ich meinen Vermieter an (Hätte er mir das nicht vorher sagen können? Obwohl.. Hundesabber oder Kaltwasser..? Beides beschissen) Während meine nassen Haare also den Flur volltropften und mir mein Vermieter wärmstens empfahl, mit der Dusche zu warten ( Also Augen im Kopf hatten Männer wohl nicht.), wünschte ich mich zurück in mein Bett. Schade das nicht so einfach eine Wunschlampe vom Himmel fiel. Als mein Vermieter mich endlich in Ruhe ließ, war es fast 10:00 Uhr und mein Magen knurrte. Also beschloss ich zu frühstücken. Ich begann mir ein Omelette zu machen, aber nach einigen Minuten klingelte das Telefon. Also ging ich in den Flur und Nahm den Anruf entgegen (Ein Fehler, denn hätte ich auf die Nummer geachtet, hätte ich sicher nicht abgenommen). Meine Mutter erzählte mir also von einem neuen Hut, den sie in der Innenstadt gekauft hatte, dass der Kaffee bei Luigi's viel zu stark gewesen wäre, dass sie bald ihren Kater zum Krallen schneiden zum Tierarzt bringen müsste... (Im Ernst mal, hatte die Menschheit nichts Besseres zu tun als mich unnötigerweise vollzuquatschen?) Als ich dann einen verkohlten Geruch wahrnahm, legte ich auf, da angeblich mein Akku leer war, und sprintete in die Küche wo ich dann mein Omelette samt Bratpfanne im Spülbecken ertränkte. Soviel also zum Frühstück, da ich nichts anderes mehr im Kühlschrank hatte, entschied ich, einkaufen zu gehen. Als ich mich anzog, stellte ich fest, dass meine Lieblingsschuhe ein Loch in der Sohle aufwiesen (Hipphipp Hurra!). Bereits kurz davor einen Schreikrampf zu bekommen, stieg ich in meinen blauen Smart und drehte den Zündschlüssel um. Nichts passierte. Völlig begeistert stieg ich aus, schmiss die Autotür zu und nahm mein Fahrrad von der Wand. Da ich allmählich die Schnauze voll hatte, tat ich dies mit etwas mehr Schwung und .. ein dicker fetter Kratzer war im Lack meines Autos zu sehen (Na spitze!). Ich fuhr los und hielt erstmal beim Bäcker, wo ich mir ein belegtes Brötchen kaufte, dass allerdings nicht besonders gut schmeckte (Ich war mir nicht sicher, ob die Wurst wirklich frisch war). Jedenfalls war ich gerade im Supermarkt (Immerhin hatte dieser am Sonntag auf.), als mich mein Nachbar auf meinem Handy anrief. (Diesmal war ich schlau genug, nicht ranzugehen). Als ich dann nach Hause kam, stand Herr Müller vor meiner Tür. Während er mir etwas über überaus faszinierenden Gänseblümchen (Ach du meine Güte. Von welchem Planeten kam der Kerl?)erzählte, verstaute ich die Einkäufe. Aus Höflichkeit wartete ich bis er fertig war mich vollzulabern (Da ich Mühe hatte nicht dabei einzuschlafen, fiel mir nicht auf, wie spät das war.). Ich knallte meine Tür zu, dreht mich um und stieß mit voller Wucht, gegen die Kante meiner Kommode. (Klasse. Schöner Bluterguss.). Ich wollte ins Bad, um mein Knie mit kaltem Wasser zu kühlen und drehte den Hahn auf. ... ... Nichts passierte. (Man habe ich wieder ein Glück.). Inzwischen schon völlig fertig, ging ich in den Garten und schmiss mich in meine Hängematte. Das Seil riss und ich landete mit meinem Gesicht im Dreck. Nachdem ich ein neues Seil befestigt hatte, legte ich mich hin und schaute in den Himmel auf.
Nun träume ich schon (Hey) ganze 10 Minuten vor mich hin. Bin ich froh. Endlich Ruhe. Ich schließe die Augen.
Ding Dong, Ding Dong, .. Es klingelt im Sekundentakt (Ich liebe mein Leben!).
Schattenengel am 27.4.13 20:19


Meine erste Kurzgeschichte -

"Nein"

Sie geht hinaus, schließt die Tür und dreht sich noch einmal um.
"Nein. ... Nein. Nein.", denkt sie verzweifelt. Sie geht. Sie geht sehr schnell. Am Bäcker vorbei, am Schuhladen, am Metzger,.... "Nein.", denkt sie. In ihrem Kopf dreht sich alles. Ihre Gedanken überschlagen sich.
Sie hört die Sirenen. Sie werden lauter. Sie werden wieder leiser. Jetzt müssten sie an der Wohnung sein. "Nein.", denkt sie. Sie kann nicht mehr klar denken. "Warum?", fragt sie sich. Sie stellt sich vor, wie sie ihn auf einer Trage eilig die Treppe runterbringen. Es dürfte schwierig sein. Im Flur ist es wirklich sehr eng. Sie stellt sich vor, wie sie die Tür öffnen. Sie tragen ihn zum Krankenwagen, heben die Trage hinein, schließen die Tür. Sie stellt sich vor, wie sie ihn zum Krankenhaus fahren.
Sie blinzelt. Sie fühlt sich beobachtet. Sie schaut sich nervös um. "Die Leute starren mich an.", denkt sie. Sie muss weg, verschwinden, sich verstecken, hoffen, dass sie keine Spuren hinterlassen hat.
Wieder werden die Sirenen lauter. Und wieder werden die Sirenen leiser.
Sie ist blutverschmiert. "Warum habe ich das nur getan?", fragt sie sich. Er hatte eine Waffe gehabt. Er war Polizist. Und die andere Frau, die sie schon so oft bei ihm gesehen hatte, die ist nicht da gewesen. "Ich hätte nicht schießen sollen.", denkt sie. Sie weiß, sie werden sie finden. Er hatte oft von Ermittlungen berichtet. Sie hatte die Waffe mit ihren Fingerabdrücken dort liegen lassen.
Sie atmet heftig. Sie geht eilig weiter. Sie öffnet die Tür. Sie geht hinein. Sie schließt die Tür. Nimmt das Messer vom Küchentisch.
"Warum habe ich die Nerven verloren?", fragt sie sich. Das Licht spiegelt sich auf der Klinge. "Er hat mich betrogen", denkt sie. Das Licht sieht schön aus. "Ich hätte nicht schießen dürfen. Das war falsch.",denkt sie. Sie legt das Messer zurück. Sie geht ins Wohnzimmer. Auf dem Tisch liegt ein Notizblock. daneben liegt ein Kugelschreiber. Sie schreibt.
"Es tut mir leid", denkt sie. Sie unterschreibt auf dem Zettel. Sie nimmt ihn mit in die Küche. Sie setzt sich auf einen der beiden Stühle. Auf den Stuhl, von dem aus sie das Fenster im Blick hat. Sie legt den Zettel vor sich hin. Sie nimmt das Messer, betrachtet einen weiteren Augenblick das Licht auf der Klinge. "Es tut mir leid", flüstert sie. Sie sticht zu.

Schattenengel am 10.4.13 22:23


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