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Unter der kalten Oberfläche...

Winterliche Temperaturen lassen Teiche einfrieren. So ist das. Deswegen sitze ich nun an dem Teich, wo ich sonst immer den Grund erkennen konnte. Nun erblicke ich nur mein eigenes Spiegelbild.
Er ist wie ein Spiegel, dieser zugefrorene Teich. Ein eisiger Spiegel...
Ich kann nicht mehr in das Verborgene gucken, nicht mehr sehen, was sich alles unter der Oberfläche verbirgt, stattdessen zeigt sich mir nur noch das Bild, was als Schild entstand, um die Außenwelt abzuschirmen.
Was aber ist, wenn es nur noch dieses Bild gibt? Wenn der Teich für immer zugefroren bleibt?
Angst... . Angst ist das richtige Wort, für das, was ich empfinde, sofern mir dieser Gedanke kommt: Das Wetter könnte doch den Teich verschwunden lassen haben - beziehungsweise, sein wahres Wesen. Übrig wäre dann nur noch die kalte, glatte Oberfläche. So wie sie für die Außenwelt geschaffen wurde.
Ich wünschte es würde Sommer. ...
Oder vielleicht, sollte es lieber Winter bleiben... Denn was wäre, wenn das tatsächlich passiert ist? Wenn trotz Wärme dann immer noch mein kaltes Abbild fortbesteht ? Wenn ich nie wieder bis auf den Grund blicken kann?
Mein Herz würde brechen.
So wie das Eis auf dem Teich brechen kann, wenn man es zu sehr belastet, seine Tragfähigkeit überschätzt.
Dann würde das Eis schaden nehmen und außerdem – was immer auch schlimmer ist – würde die Person in Gefahr geraten, die den Schritt gewagt hat. Eine Person, deren Wunsch es vielleicht war, an irgendeiner Stelle das zu sehen, was den Teich ausmacht, alles bis auf den Grund... .
Es scheint so gefährlich. Und so sehr, wie ich mir wünsche, dass jemand es schafft, dass auch nur ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht, so sehr bin ich auch davon überzeugt, dass es das Risiko gar nicht wert ist. Niemand soll verletzt werden, weil ich erfroren bin. Niemand soll riskieren, zu retten, was vielleicht für immer verloren ist. Niemand! Unerträglich, wäre es, mit ansehen zu müssen, wie jemand in meinem Teich erfriert und ertrinkt, sich an kein sicheres Ufer retten kann... .
Pass auf! Ich flehe dich an. Dort sind bereits Risse in meinem Spiegelbild – und ich bezweifle, dass es ein gutes Omen ist.
Geh' nicht weiter! Zu groß ist die Angst, dass da nichts mehr ist unter dem spiegelblanken Eis. Zu groß die Angst, dir könnte etwas passieren, wenn wir es erfahren werden. Zu groß die Angst, dass du in mir ertrinkst und erfrierst... .
Bleib fort! Bitte rette dich!
6.4.14 20:12
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


gast (10.4.14 17:34)
du bist nicht nur eine erstklassige dichterin sondern auch eine weltklasse erzählerin

gibt es schon ein buch von dir?


Schattenengel / Website (14.4.14 20:38)
Nein, es gibt noch kein Buch von mir.
Aber es ist sehr schmeichelhaft, dass du danach fragst.

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