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Krieger aus dem Himmel

Nicht jeder Engel nutzt Flügel:
Manche klettern auf die Hügel.
Und sie können dennoch fliegen...
Frei sind sie herabgestiegen.

Sie genießen die Aussicht von dort.
Manchmal aber gehen sie fort,
Weil sie es können, sie frei sind...
Denn sie sind anders: Bei Hass blind.

Sie vergeben und vergessen -
Wir dagegen sind zerfressen.
Deswegen kamen sie hierher:
Die Hoffnung und so viel mehr...

Weil es richtig ist zu kämpfen -
Bis ganz zum Ende zu kämpfen.
Als flügellose Krieger vor...
... der Wiederkehr - zum Himmel empor
1.3.14 21:48


Es klingt gut. Oder auch nicht.

Ich stehe auf einer Lichtung. Um mich herum: Bäume. Dunkelgrüne Tannen, die aussehen, als hätte man sie mit Zuckerguss überzogen. Als wenn der süße Anblick über die Trostlosigkeit hinwegtäuschen könnte... . Sie ragen hoch in den weiß-grauen Himmel empor. Herrisch, gebietend über mich. Unüberwindbar, undurchdringlich starren sie auf mich herab. Sie bilden eine Mauer aus dunkelgrünem makellosem Marmor. Sie ziehen eine Grenze zwischen mich und meiner Umwelt. Ehrfürchtig - beinahe ängstlich schon - blicke ich hinauf, drehe mich erneut im Kreis. Schnell stelle ich fest, wie zwecklos meine Bemühungen sind, denn ich bin nicht fähig, ein Schlupfloch zu finden. Auf der Lichtung für alle gut sichtbar und schutzlos, da ich unbewaffnet bin. Wie auf einem Präsentierteller repräsentabel, appetitlich arrangiert, die schutzlose Beute, die sich vom Gesetz der Natur zum Opfer machen lässt.
"Fressen oder gefressen werden... . Du weißt doch: Nur die Starken können überleben"...
Es ist das Letzte gewesen, was ich von dir gehört habe, ... bevor ich geflohen bin. Ja. Geflohen.
G-e-f-l-o-h-e-n. Ich gebe es zu. Stark war ich nie, schwach war ich immer. Niemals fähig, andere zu verletzen, zu fressen, ihre Herzen zu verschlingen, um mir dann danach genüsslich die Finger zu lecken. Immer unfähig, nicht zu fühlen, was der Grund gewesen sein wird. Wofür? Dafür, dass man mich gefressen hat. Ja. Gefressen. G-e-f-r-e-s-s-e-n. Mein Herz verschlungen. Heißt das denn nicht eigentlich, dass ich jetzt nicht mehr schwach bin, sondern nur noch stark sein kann? Ich kann ja schließlich nicht fühlen, ohne Herz. Aber es besteht vielleicht noch weiter, in deinem Magen, oder in dessen Magen, mit dem du dein Mahl, mein Abschiedsmahl geteilt hast.
Warum bin ich dann immernoch betroffen, wenn ich doch eigentlich nicht mehr fühlen, schwach sein kann?
Ich höre auf mich im Kreis zu drehen, da es zwecklos ist. Mich meiner Angst gänzlich hingebend, blicke ich zu der eiskalten winterlichen Wand hinauf. Weiß. Weiß heißt unschuldig. Weiß heißt rein. Weiß bedeckt. Alles erscheint so viel harmloser in weiß, so einladend hell - wie eine Falle. Das Unheil verbirgt sich darunter. Nadelstiche, die mich zunähen, nachdem man mein Herz entnommen hat. Mit dunkelgrünen Nadeln, welche vom reinlichen Weiß zu diesem Zwecke befreit worden sind. Von dem reinlichen Weiß, welches mich abgehalten hat, die getarnten Raubtiere zu erkennen. Ich habe sie erst erkannt, als es schon zu spät war, sodass ein Raubtier es geschafft hat, mich zu verwunden, mir das zu nehmen, was meine Schwäche ausgemacht hat. Was für meine Schwäche, mein Dasein als Beutetier, verantwortlich gewesen ist. Mein Herz. Dafür soll ich nun dankbar sein, nicht aber verunsichert. Und doch bin ich nicht dankbar, denn ich bin verwundet. Die Nadelstiche haben eine Narbe hinterlassen. Geformt wie diese Lichtung, die makellose Mauer aus dunkelgrünem Marmor. Geformt zeitgleich mit einem Makel, der mich trennt von meiner Umwelt. Weil ich nicht makellos bin. Ja. M-a-k-e-l-l-o-s. Das hieße stark. Ich fühle, obwohl man mir mein Herz entwendet, entrissen hat. Ich sollte mir wünschen, dass dies nicht möglich wäre. Ja. Sollte. S-o-l-l-t-e. Doch Schwäche macht mich aus. Nicht wahr? Schwäche und mein Makel. Meine Verdammtheit, niemals stark, perfekt zu sein. Ja. Perfekt. P-e-r-f-e-k-t. Und weil ich nicht perfekt bin, mache ich es anders. Anders als die herrischen, gebietenden Starken, die die Gesetze der Natur geschrieben haben, damit sie sicher sein können, dass diese auf ihrer Seite sind. Sie beherrschen ihre selbst geschrieben Gesetze der Natur und unterliegen ihnen, sodass alles für sie perfekt ist. Ich aber bin nicht perfekt. Also soll meine Umwelt mich auch nicht so haben. Und weil das so ist, erhebe ich mich, und trete durch die dunkelgrüne, makellose, unüberwindbare Mauer.
Nun bin ich nicht mehr auf der Lichtung.
Ich bin in einem ganzen Wald aus dunkelgrünen, mit Zuckerguss überzogenen Tannen. Aber ich weiß, ein Wald ist nicht unendlich groß. Er mag groß sein, aber nicht endlos. Ja. Endlos. E-n-d-l-o-s.
Gut, das heutzutage, die Wälder immer weiter abgeholzt werden. So erscheinen immer mehr Makel sichtbar. Sichtbar und nicht verdeckt. Nicht verdeckt, sondern sichtbar... Ja, das klingt gut. Aber wer will schon in einer Welt voller Makel leben, wo es keine Perfektion mehr gibt? Es mag gut klingen, aber ist es das auch? Wenn die Schwachen die Starken zu Fall bringen, so wie die Starken die Schwachen. Ausgleichende Gerechtigkeit, welche von beiden Seiten immer wieder beansprucht wird, sodass es nie endet. Das klingt nicht gut. Gar nicht gut. Überhaupt nicht gut...
3.3.14 19:43


Hard To Believe

From now to ever...
From always to never...
I doubt I can bring to light
If this is wrong or right...

I can't stand being insecure.
I want the truth - all pure.
I can't come to a verdict
When all your stories contradict.

Another story - another day...
You make it all but easy this way.
For the lost trust I grieve
Because it's too hard to believe...
5.3.14 21:01


Faires Leben?

Mir stockt der Atem schwer.
Sag' mir, wann war das Leben jemals fair?
Du hast recht : Nie !
NIE ! NIE NIE!... NIE !
7.3.14 21:31


His Presence

You know, someone I found
Makes me feel safe and sound.
Now, I can't help but smile
When he stays for a while.

I am so glad - I know,
I can be with him now,
Can enjoy his presence...
There's no need for defence.
9.3.14 21:39


Story-teller

Once upon a time,

There was a story-teller.
He was a very old man,
A very wise old man,
An experienced traveller.

Once upon a time,

He said, there was a wizard.
He made people listen magically -
To his own story, narrated drastically...
Then, the listeners looked forward.

Gewidmet Prinz Prospero,...
weil ich deinen Gedichten und Geschichten so gerne lausche, wie ein kleines Kind einem Märchen...
11.3.14 21:50


An dem Teich, wo...

Ich stehe am Ufer eines Teiches.
Nicht irgendein Teich. Nein. Der Teich, an dem ich damals deine Leiche fand. Blutverschmiert,regungslos, leblos.
Ich gehe ein Schritt auf das Wasser zu. Meine Gedanken werden mit Bildern überflutet:
Das sanft rot gefärbte Wasser, dort, wo dein einer Arm im Wasser ruhte. Dein regungsloser Körper, als wärst du vor Schreck erstarrt. Deine Lippen, bläulich gefärbt, als würdest du frieren in Eis und Schnee. Deine geschlossenen Augen, als wenn du schlafen würdest... .
Ich gehe ein Schritt auf die Stelle zu. Langsam einatmend, erinnere ich mich an den eisernen Geruch frischen Blutes. Das Gefühl als die rote Flüssigkeit meine Hände mit den verbliebenen Spuren deines Lebens färbten. Ruhig ausatmend, erinnere ich mich an deinen entfernten Schrei, schnell verblasst und kaum hörbar, drang er an meine Ohren, bevor ich in Richtung dieses Teiches stürmte.
Wie damals rinnen unaufhörlich salzige Ströme mein Gesicht hinab.Aus Angst, Trauer, Verzweiflung sind Schmerz, Depression und Hilflosigkeit geworden.
Ich setze mich behutsam auf den Boden. Achtsam lege ich mich auf den Rücken. Meinen linken Arm hebe ich zu meiner Brust hinauf. Meine linke Hand verweilt da, wo mein Herz sich befindet. Ich drehe mich ein wenig auf meine rechte Seite und winkle meine Beine leicht an. Dann, ... dann lasse ich meinen rechten Arm langsam ins seichte Wasser des Teiches gleiten; lasse ihn dort ruhen.
Unfähig zu sagen, wie lange ich in dieser Position verharre, beobachte ich, wie das Licht der Sonne langsam erlischt.
Für immer,... so scheint es mir.
13.3.14 21:27


Drache

15.3.14 19:06


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